Drei Varianten für den Flashmob
Ihr zeigt eine einstudierte Choreo. Mehr dazu unter Hochzeitstanz als Überraschung.
Mitten im Abend stehen nach und nach immer mehr Gäste auf und tanzen dieselben Schritte.
Ihr startet den Tanz, und Freunde und Familie kommen Gruppe für Gruppe dazu.
Welche Variante passt, hängt von euch ab. Wer ungern im Mittelpunkt steht, lässt lieber die Gäste tanzen.
So plant ihr den Flashmob
- Idee und Lieder festlegen: Was soll passieren, und zu welcher Musik?
- Trauzeugen einweihen: Sie koordinieren die Gäste, verschicken das Übungsvideo und halten die Fäden in der Hand.
- Schritte einfach halten: Eine kurze Choreo, die auch Tanzmuffel nach einem Video schaffen.
- Dienstleister informieren: Vor allem den Fotografen, damit er im richtigen Moment richtig steht.
- Zeitpunkt mit dem DJ abstimmen: Damit Musik und Licht genau dann bereit sind.
Überrascht werden nur die Gäste und das Brautpaar, nicht die Dienstleister. Ist der Fotograf nicht eingeweiht, steht er vielleicht gerade am Buffet. Dann ist die Überraschung vorbei, und es gibt kein einziges Foto davon.
Die Musik zum Flashmob
Oft besteht ein Flashmob aus mehreren Liedern hintereinander, zum Beispiel ruhig beginnen und dann plötzlich wechseln. Solche Übergänge bereite ich vorher als eigenen Mix vor. So sitzt der Wechsel genau an der Stelle, an der ihr ihn geübt habt.
Gut eignen sich Lieder, die jeder kennt und die einen klaren Rhythmus haben:
Ein Groove, bei dem jeder mitwippt.
Die Szene aus „Dirty Dancing“ kennen alle Generationen.
Fröhlich und leicht zu tanzen.
Starker Einstieg, ideal für den Wechsel.
Wichtig ist nur, dass die Musik rechtzeitig bei mir ist, spätestens vier Wochen vorher.
Der richtige Zeitpunkt
Direkt im Anschluss an den Hochzeitstanz ist ein Flashmob ein starker Start in die Party. Alle stehen ohnehin schon um die Tanzfläche.
Später am Abend kann er der Party noch einmal einen Schub geben. Nur während des Essens oder mitten in einer Rede passt er nicht.
Wie der Übergang vom ersten Tanz zur Party gelingt, steht unter Lied nach dem Hochzeitstanz.
Typische Stolpersteine
- Fotograf nicht eingeweiht: Dann gibt es keine Bilder vom besten Moment.
- Zu lange Choreo: Zwei bis drei Minuten reichen. Danach wollen alle selbst tanzen.
- Zu wenig Platz: Die Tanzfläche muss frei sein. Klärt vorher, ob Tische im Weg stehen.
- Musik kommt zu spät: Wer mir die Lieder erst am Abend gibt, verschenkt den perfekten Übergang.
Für die Organisation sind oft die Trauzeugen zuständig. Was sonst zu ihren Aufgaben gehört, steht unter Aufgaben der Trauzeugen.






