Was Trauzeugen heute sind
Beim Standesamt sind Trauzeugen seit 1998 freiwillig. Wer möchte, kann bis zu zwei Trauzeugen mitbringen, die mit unterschreiben. In der katholischen Kirche gehören zwei Trauzeugen fest dazu, in der evangelischen Kirche sind sie meist nicht vorgeschrieben. Fragt am besten bei eurer Gemeinde nach.
Viel wichtiger als die Unterschrift ist die Rolle am Tag selbst. Meist sind Trauzeugen die engsten Freunde oder Geschwister, oft verbindet sie mit dem Brautpaar eine sehr enge, lange Freundschaft. Genau deshalb seid ihr die Richtigen.
Aufgaben vor der Hochzeit
- Zuhören und mitplanen: Ihr seid oft die ersten Ansprechpartner, wenn das Brautpaar eine Frage oder eine Idee hat.
- Junggesellenabschied: Den organisieren meistens die Trauzeugen. Mehr dazu unter Hochzeitsbräuche.
- Überraschungen koordinieren: Ob Spiele, Video oder Flashmob, ihr sammelt die Ideen der Gäste und stimmt sie ab.
- Begleiten: zur Anprobe, zum Probeessen oder einfach als Ruhepol, wenn es stressig wird
- Rede vorbereiten: Ein paar persönliche Sätze reichen. Mehr dazu weiter unten.
Mein Service für Trauzeugen
Bei jeder Buchung biete ich den Trauzeugen einen Service an: Ich bin euer direkter Ansprechpartner für alle Fragen. Zum Beispiel, wie man ein Spiel umsetzt, was eure Aufgaben sind oder wie man eine Überraschung plant.
Meldet euch so früh wie möglich, spätestens eine Woche vor der Hochzeit.
Für Musik und Ablauf empfehle ich allen, Paaren wie Trauzeugen, rund vier Wochen Vorlauf. In der Saison betreue ich mehrere Hochzeiten parallel. Je früher ich von euren Plänen weiß, desto besser passen sie in den Abend.
Wenn ihr wisst, wann ihr was einplanen müsst, hilft euch auch die Checkliste für die Hochzeit.
Aufgaben am Hochzeitstag
- Die Ringe: Wer sie hat, gibt sie im richtigen Moment weiter.
- Den Zeitplan im Blick: damit das Brautpaar nicht ständig auf die Uhr schauen muss
- Ansprechpartner für Dienstleister: Wenn DJ, Fotograf oder Location eine Frage haben, seid ihr da, damit das Brautpaar feiern kann.
- Notfalltasche: Pflaster, Taschentücher, Nadel und Faden, Ladekabel, Schmerztabletten
- Gäste mitnehmen: beim Gruppenfoto, bei Spielen und als Erste auf der Tanzfläche

Die Rede: der häufigste Fehler
Der häufigste Fehler, den ich erlebe: Trauzeugen wollen gar keine Rede halten. Ich finde das jedes Mal schade.
Eine Rede muss nicht lang sein und braucht kaum Vorbereitung. Ein paar persönliche Sätze reichen. Ihr kennt das Brautpaar am besten, und genau das wollen die Gäste hören.
Wann die Rede am besten passt und wie ihr sie aufbaut, steht unter Hochzeitsrede: Zeitpunkt, Länge und Aufbau.
Nach der Hochzeit
- Geschenke und Karten sicher verwahren, bis das Brautpaar sie abholt
- Geliehene Deko oder Technik mit zurückbringen
- Fotos und Videos der Gäste einsammeln
Danach dürft ihr endlich durchatmen.






